Elon Musk geht in den vollen Goblin-Modus

Der Kobold meint es ernst.

Warum es wichtig ist: Der reichste Mann der Welt – jemand, der früher mit Marvels Iron Man verglichen wurde – verhält sich zunehmend wie ein Film-Superschurke, der über scheinbar unbegrenzte Ressourcen verfügt, mit denen er seinen Unfug finanzieren kann.

Das große Bild: Elon Musk hat entschieden, dass er Twitter für 54,20 Dollar pro Aktie privatisieren will, vorausgesetzt, er kann eine „voraussichtliche Finanzierung“ bekommen.

  • In einem Angebotsschreiben mit 138 Wörtern an den Twitter-Vorstandsvorsitzenden Bret Taylor, der die Worte „ich“ oder „mein“ elf Mal enthält, schreibt Musk, dass „Twitter ein außergewöhnliches Potenzial hat. Ich werde es freischalten.“

Rückblende: Elon Musk bezeichnete sich kürzlich als „im Kobold-Modus“, als er sich mit 9,1 % an Twitter beteiligte und anfing, manisch über Dinge wie die Umwandlung des Hauptquartiers in ein Obdachlosenheim zu twittern.

Bedrohungsstufe: Musk kann ein sehr gefährliches Tier sein, wenn der Goblin-Modus aktiviert ist.

  • Sie werden noch viel mehr hören über dieses Angebot als über eine normale vorgeschlagene M&A-Transaktion, zum großen Teil, weil Journalisten auf Twitter zusammenkommen und einen Großteil ihrer Arbeit erledigen, und sie Ja wirklich nicht in Elon Musks privatem Laufstall arbeiten wollen.

Reality-Check: Musk behauptet, sein Angebot sei „das beste und endgültige“, was es dem Vorstand von Twitter erleichtern wird, es abzulehnen.

  • Twitter teilt wurden noch im Oktober über dem vorgeschlagenen Übernahmepreis gehandelt, und obwohl Musk dem Mitbegründer und Vorstandsmitglied von Twitter, Jack Dorsey, nahe steht, ist es schwer vorstellbar, dass ihm im Twitter-Vorstand ein gewisses Maß an Wohlwollen entgegengebracht wird, das für eine Annahme sprechen würde sein (extrem vage) Angebot.

Die Quintessenz: “Es wird Ablenkungen geben” schrieb Twitter-CEO Parag Agrawal, nachdem Musk beschlossen hatte, dem Twitter-Vorstand nicht beizutreten. Dieses Ergebnis wurde allgemein als ein Worst-Case-Szenario mit geringer Wahrscheinlichkeit angesehen. Jetzt ist es da.

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